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Grünes Gold für das Mindset? Wie wirkt Cannabis auf die Psyche?

Lesezeit: 8 Minuten

INHALTSVERZEICHNIS

Stress ist der Auslöser vieler Erkrankungen: Bluthochdruck, Depressionen und Schlafstörungen sind nur ein paar davon. Cannabis hat eine entspannende Wirkung auf Seele und Körper. Viele Patienten kommen damit innerlich zur Ruhe und bekämpfen so negative psychische Symptome direkt an der Wurzel. Denn wer entspannt ist, der ist glücklicher und lebt gesünder. Sozusagen kann Cannabis ein gutes Präventionsmittel gegen psychische Erkrankungen oder die Verschlechterung bestehender Symptome sein. Weiterlesen
Leiden Sie beispielsweise unter starken Schmerzen oder Spastiken, zerstört das einen Großteil der Lebensqualität und wird im Laufe der Zeit zur psychischen Belastungsprobe. Hanf und seine Wirkstoffe THC und CBD wirken im zentralen Nervensystem, hemmen den Schmerzreiz und lösen bestenfalls unangenehme Krämpfe und Verspannungen. Nehmen die belastenden Symptome ab oder verschwinden gar gänzlich, kann so auch passiv die Stimmung deutlich verbessert werden. Die Erleichterung über die Verbesserung der Symptome und die zurückgewonnene Lebensqualität wirken sich positiv auf die Psyche aus. Weiterlesen
Zunächst einmal: Ja, es stimmt. Cannabis kann Psychosen auslösen. Doch das passiert nicht bei jedem, der Cannabis konsumiert. Tatsächlich sind es oft Anwender mit verborgenen Psychosen oder genetischen Veranlagungen, bei denen Cannabis eine Psychose auslöst. Die Psychose wird in diesen Fällen nicht vom Hanf erzeugt, sondern lediglich durch das THC „aktiviert“. Weiterlesen
An sich enthalten sowohl medizinisches als auch freizeitlich genutztes Cannabis den Wirkstoff THC. Trotzdem sind die Risiken beim Freizeitkonsum deutlich höher als beim medizinischen Konsum. Das liegt vor allem daran, dass medizinisches Cannabis keine Streckmittel enthält. Medizinisches Cannabis wird unter strengen Bedingungen und in immer gleichbleibender, hoher Qualität angebaut. Weiterlesen
Eines vorab: Die Wirkung von Cannabis auf die Psyche ist bei jedem Menschen anders und subjektiv. Schlägt das medizinische Cannabis jedoch gut an, kann es erhebliche Vorteile gegenüber Psychopharmaka und Schlafmitteln haben. Weiterlesen
Neben persönlichen Unverträglichkeiten können negative Effekte von Cannabis einige Ursachen haben. Zum Beispiel kann es sein, dass die vom Arzt gewählte Sorte nicht optimal zu Ihnen passt. Manchmal hilft in diesem Fall schon ein Wechsel der Sorte gegen unerwünschte psychische Auswirkungen. Auch kann die Dosis zu hoch sein. Ihr Arzt hilft Ihnen, die richtige Sorte und Dosis für Sie zu finden. Weiterlesen
Natürlich können negative psychische Auswirkungen von Cannabis nie ausgeschlossen werden. Trotzdem ist es der falsche Weg der Medien, die grüne Medizin zu verteufeln. Patienten und Studien zeigen, dass Cannabis psychische Symptome vielseitig unterstützen und Beschwerden lindern oder gar vollständig bekämpfen kann. Die Mehrheit der Befragten einer kanadischen Studie gab beispielsweise an, eine Verbesserung zu spüren. Weiterlesen
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Cannabis wirkt nicht nur auf den Körper, sondern auch auf die Psyche. Ärzte behandeln daher hin und wieder geistige Erkrankungen und Symptome mit medizinischem Hanf. Woher kommt dann jedoch die weit verbreitete Annahme, Cannabis habe eine gefährliche psychische Wirkung? Stimmt das, oder ist medizinisches Hanf eigentlich grünes Gold für das Mindset? Dieser Beitrag beleuchtet psychische Auswirkungen von Cannabis und zeigt, was Forschung und Patientenerfahrungen dazu sagen – und woher das negative Bild von medizinischem Hanf stammt.

Was für positive psychische Effekte hat Cannabis?

Stress ist der Auslöser vieler Erkrankungen: Bluthochdruck, Depressionen und Schlafstörungen sind nur ein paar davon. Cannabis hat eine entspannende Wirkung auf Seele und Körper. Viele Patienten kommen damit innerlich zur Ruhe und bekämpfen so negative psychische Symptome direkt an der Wurzel. Denn wer entspannt ist, der ist glücklicher und lebt gesünder. Sozusagen kann Cannabis ein gutes Präventionsmittel gegen psychische Erkrankungen oder die Verschlechterung bestehender Symptome sein.

Zudem hat Cannabis eine stimmungsaufhellende Wirkung. Es sorgt daher nicht nur für Entspannung, sondern beeinflusst auch aktiv die Stimmungslage. Das „High“ nach der Einnahme empfinden viele Patienten als angenehm und wohltuend. Viele von ihnen sind sich einig: Sorgen und Beschwerden rücken in den Hintergrund, man spürt Leichtigkeit und mehr Lebensfreude. Manchmal kann es sogar zu Euphorie kommen. Laut einer kanadischen Studie aus dem Jahr 2021 verzeichneten mehr als 60 Prozent positive Effekte auf die eigene Psyche.

Psychotherapeutische Ansätze zeigen zudem: Probleme und Emotionen kreativ zu verarbeiten, hilft psychisch kranken und belasteten Menschen. Da Cannabis Kreativität steigern kann, besteht hier ein großes Potenzial. Ganz gleich, ob Sie Ihre Gefühle in Musik oder Malerei ausdrücken möchten. Hanf kann fantasieanregend sein und öffnet zugleich die Tür zur eigenen Innenwelt. Denn Cannabis hat eine leicht psychedelische Wirkung. Das Wort psychedelisch stammt aus dem Griechischen und bedeutet „die Seele offenbarend“.

Diese Kombination aus einem besseren Zugang zur Seele und einer gesteigerten Kreativität kann heilsam sein. Manche Patienten berichten auch, dass sie mit Cannabis eine Art Vogelperspektive einnehmen können. Die eigenen Probleme und Emotionen werden zwar klarer, aber auch mit mehr innerlicher Distanz betrachtet. Das hilft beim Analysieren, Verarbeiten und Finden von kreativen Lösungsansätzen.

Wie wirken sich die körperlichen Effekte von Cannabis positiv auf die Psyche aus?

Leiden Sie beispielsweise unter starken Schmerzen oder Spastiken, zerstört das einen Großteil der Lebensqualität und wird im Laufe der Zeit zur psychischen Belastungsprobe. Hanf und seine Wirkstoffe THC und CBD wirken im zentralen Nervensystem, hemmen den Schmerzreiz und lösen bestenfalls unangenehme Krämpfe und Verspannungen. Nehmen die belastenden Symptome ab oder verschwinden gar gänzlich, kann so auch passiv die Stimmung deutlich verbessert werden. Die Erleichterung über die Verbesserung der Symptome und die zurückgewonnene Lebensqualität wirken sich positiv auf die Psyche aus.

Zudem fördert Hanf den Schlaf, was zu mehr Entspannung und Gelassenheit beiträgt. Schlafen Sie gut, geht es Ihnen mental besser. Die Wirkung von Cannabis auf die Psyche ist also vielseitig und vielversprechend, wie Patientenberichte zeigen. Leiden Sie (durch eine psychische Erkrankung, Ihre körperliche Verfassung oder aus anderen Gründen) unter quälenden Alpträumen, verschafft Cannabis Ihrer Psyche auch hier eine Besserung. Cannabis sorgt oft dafür, dass sich Anwender weniger oder gar nicht mehr an ihre Träume erinnern können. Morgendliches angsterfülltes Wachwerden kann durch THC und CBD eingedämmt werden – und so für einen besseren Start in den Tag sorgen.

Menschen mit Tourette berichten von einem starken Rückgang oder gänzlichem Verschwinden der teilweise heftigen Ticks. Manche Patienten können so endlich wieder das Leben genießen und an Aktivitäten und der Arbeitswelt teilnehmen.

Leiden Sie unter Übelkeit oder Appetitmangel, beziehungsweise einer Essstörung wie Magersucht? Der Nährstoffmangel durch das Erbrechen oder das wenige Essen kann auch die Psyche belasten. Hiergegen helfen die antiemetischen und appetitanregenden Wirkungen von Cannabis der Psyche, da Sie die Übelkeit damit bekämpfen und wieder mehr essen können. Gerade als schwerkranker Patient brauchen Sie die körperliche und psychische Kraft, um Behandlungen zu überstehen und zu genesen. Eine gute Versorgung für Körper und Gehirn spielt dabei eine zentrale Rolle.

Warum denken bei Cannabis viele direkt an eine Psychose, wenn es doch so hilft?

Zunächst einmal: Ja, es stimmt. Cannabis kann Psychosen auslösen. Doch das passiert nicht bei jedem, der Cannabis konsumiert. Tatsächlich sind es oft Anwender mit verborgenen Psychosen oder genetischen Veranlagungen, bei denen Cannabis eine Psychose auslöst. Die Psychose wird in diesen Fällen nicht vom Hanf erzeugt, sondern lediglich durch das THC „aktiviert“.

Der Irrglaube von Cannabis als Psychoseauslöser hält sich jedoch hartnäckig in den Köpfen der Menschen. Ursache dafür sind die Medienberichte, die Hanf häufig in ein schlechtes Licht rücken. Einseitige, laienhafte und vorurteilsbehaftete Berichterstattung prägen häufig das öffentliche Bild vom Hanf. Bedenken Sie dabei jedoch eines: Mit negativen Schlagzeilen lässt sich oftmals besser Geld verdienen.

Zudem ist Cannabis bei vielen konservativen Politikern ungewollt und zudem im freizeitlichen Sinne illegal. Sicherlich dürfen negative Nebenwirkungen von Cannabis auf die Psyche nicht auf die leichte Schulter genommen oder ignoriert werden, eine Verteufelung und einseitige Berichterstattung wird medizinischem Cannabis jedoch alles andere als gerecht. Was oft aus den Berichten nicht eindeutig hervorgeht: Psychosen und andere negative Effekte auf die Psyche treten meist beim Freizeitkonsum auf, nicht beim medizinischen Einsatz.

Sind die Gefahren für die Psyche bei medizinischem Cannabis also geringer, als die Medien es darstellen?

An sich enthalten sowohl medizinisches als auch freizeitlich genutztes Cannabis den Wirkstoff THC. Trotzdem sind die Risiken beim Freizeitkonsum deutlich höher als beim medizinischen Konsum. Das liegt vor allem daran, dass medizinisches Cannabis keine Streckmittel enthält. Medizinisches Cannabis wird unter strengen Bedingungen und in immer gleichbleibender, hoher Qualität angebaut.

Des Weiteren wählt der Arzt die ideale Sorte und arbeitet sorgfältig die richtige Dosierung mit Ihnen aus. Die Behandlung wird professionell begleitet und überwacht. So sinken Risiken für Psychosen und andere negative Auswirkungen auf die Psyche bei der medizinischen Anwendung deutlich.

Gibt es Vorteile von Cannabis gegenüber klassischen Antidepressiva und Schlafmitteln?

Eines vorab: Die Wirkung von Cannabis auf die Psyche ist bei jedem Menschen anders und subjektiv. Schlägt das medizinische Cannabis jedoch gut an, kann es erhebliche Vorteile gegenüber Psychopharmaka und Schlafmitteln haben.

Viele Antidepressiva brauchen lange, bis sich eine Besserung der Symptome einstellt. Cannabis kann nach dem Inhalieren schon nach wenigen Minuten zu einer Stimmungsaufhellung führen. Zudem können Sie Cannabis nicht gefährlich überdosieren, während Sie mit einer Überdosis Antidepressiva im Ernstfall sogar das lebensbedrohliche Serotoninsyndrom hervorrufen können. Das bedeutet nicht, dass Psychopharmaka schlecht sind – im Gegenteil. Cannabis hat ihnen gegenüber jedoch den Vorteil, schnell zu wirken und körperlich nicht gefährlich werden zu können.

Auch gegenüber Schlaf- und Beruhigungsmitteln hat medizinisches Cannabis Vorteile. Schlaf- und Beruhigungsmittel können schwer abhängig machen und nach dem Absetzen zu heftigen psychischen und körperlichen Entzugssymptomen führen. Cannabis macht nicht körperlich abhängig, was entsprechende THC-Präparate diesbezüglich sicherer als die chemischen Alternativen macht.

Was können Ursachen für negative Auswirkungen von Cannabis auf die Psyche sein und was kann man dagegen tun?

Neben persönlichen Unverträglichkeiten können negative Effekte von Cannabis einige Ursachen haben. Zum Beispiel kann es sein, dass die vom Arzt gewählte Sorte nicht optimal zu Ihnen passt. Manchmal hilft in diesem Fall schon ein Wechsel der Sorte gegen unerwünschte psychische Auswirkungen. Auch kann die Dosis zu hoch sein. Ihr Arzt hilft Ihnen, die richtige Sorte und Dosis für Sie zu finden.

Emotionale Belastungen können ebenfalls der Grund für negative Auswirkungen von Cannabis sein. Eine psychedelische Wirkung hilft zwar vielen beim Erkennen und Annehmen belastender Emotionen, bei manchen Patienten sorgt diese jedoch auch für ein stärkeres Empfinden dieser und somit zu einer Verschlechterung der mentalen Verfassung. Zu welchen Patienten Sie gehören, kann Ihnen vorher kein Arzt mit absoluter Gewissheit sagen. Hier heißt es: Probieren geht über Studieren.

Es gibt ein paar Tipps, um das Risiko negativer Auswirkungen von Cannabis zu reduzieren:

Cannabis und Psyche: Abschließende Worte

Natürlich können negative psychische Auswirkungen von Cannabis nie ausgeschlossen werden. Trotzdem ist es der falsche Weg der Medien, die grüne Medizin zu verteufeln. Patienten und Studien zeigen, dass Cannabis psychische Symptome vielseitig unterstützen und Beschwerden lindern oder gar vollständig bekämpfen kann. Die Mehrheit der Befragten einer kanadischen Studie gab beispielsweise an, eine Verbesserung zu spüren.

Da Cannabis auf Psyche und Körper wirkt, bietet es eine große Bandbreite an Möglichkeiten zur seelischen Entlastung. Mit ein paar Tipps und der Unterstützung und Begleitung Ihres Arztes kann medizinisches Cannabis Ihre Stimmung und Lebensqualität erheblich verbessern. Bemerken Sie unerwünschte psychische Auswirkungen, so sprechen Sie Ihren Arzt darauf an. Eventuell ist es nur noch nicht die richtige Sorte oder Dosis für Sie. Durch die hochwertige Qualität stehen die Chancen bei medizinischem Cannabis gut, dass Sie nach einer kurzen Eingewöhnungsphase von den positiven Effekten auf Ihr Mindset profitieren.

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