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Wie findet man einen guten Cannabis Arzt?

Lesezeit: 11 Minuten

INHALTSVERZEICHNIS

Auch wenn Behandlungen mit medizinischem Cannabis immer gefragter und immer weniger ein Tabu sind, wird der ein oder andere Arzt sicherlich nach den Beweggründen für Ihren Wunsch nach einer Behandlung mit medizinischem Cannabis fragen. Weiterlesen
Besonders nach einem Arztwechsel kann es hilfreich sein, alle Belege über vergangene Behandlungen sowie alle Dokumente mit Diagnosen und Anamnesen in das Gespräch mit Ihrem neuen Arzt mitzunehmen. Suchen Sie alle Unterlagen heraus, die sich auf die von Ihnen mit Cannabis zu behandelnde Erkrankung beziehen. Weiterlesen
Der eigene Hausarzt oder behandelnde Facharzt ist die ideale erste Anlaufstelle, um über eine mögliche Cannabis-Therapie zu sprechen. Warum? Weil er Ihre Erkrankung und Ihre Vorgeschichte am besten kennt. Er hat die meisten Informationen über Sie und Ihre Gesundheit und begleitet Sie im besten Fall schon über einen langen Zeitraum. Weiterlesen
Auch wenn Ihr Hausarzt eine Cannabis-Therapie ablehnt, kann und sollte er trotzdem mit ins Boot geholt werden. Er kann Ihren zukünftigen Cannabis Mediziner mit den nötigen Unterlagen für die Behandlung versorgen und umgekehrt von diesem über die Ergebnisse der Hanf-Therapie informiert werden. Weiterlesen
Haben Sie über unser Portal keinen Cannabis Arzt in Ihrer Nähe gefunden und möchten die Online-Sprechstunde nicht nutzen, weil Ihnen ein persönlicher Termin lieber ist? Selbsthilfegruppen für Cannabispatienten und Gruppen in sozialen Netzwerken könnten weiterhelfen. Weiterlesen
Arzt ist nicht gleich Arzt – vor allem, wenn es um eine spezielle Behandlung wie eine Cannabis-Therapie geht. Daher ist es wichtig, dass Sie bei Ihrer Suche die Merkmale eines guten Cannabis Mediziners kennen. Da das für unerfahrene Patienten manchmal schwierig zu beurteilen ist, haben wir hier einige wichtige Kriterien für Sie zusammengestellt. Weiterlesen
Leider gibt es auch unter den Ärzten schwarze Schafe, die eine Cannabis-Behandlung anbieten – so, wie in jeder Branche. Da es besonders bei schweren Erkrankungen und bei einer Cannabis-Therapie auf einen guten Arzt und eine gute Behandlung ankommt, haben wir hier einige No-Gos für Sie. Weiterlesen
Behandlungen mit medizinischem Cannabis werden immer gängiger und rücken mehr in die Mitte von Medizin und Gesellschaft. Trotzdem kann oder will nicht jeder Arzt eine entsprechende Therapie durchführen, selbst wenn er rechtlich dazu in der Lage wäre. Der erste Weg sollte der Schritt zum behandelnden Haus- oder Facharzt sein. Weiterlesen
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Der erste Schritt auf dem Weg in die Cannabis-Therapie ist der, einen geeigneten Cannabis Arzt zu finden. Er begleitet Sie durch die Behandlung und steht Ihnen mit seiner Expertise zur Seite, beantwortet Fragen und stimmt die Therapie exakt auf Ihre Erkrankung und Bedürfnisse ab. Wissen Sie nicht, wo Sie bei der Suche anfangen sollen? Keine Sorge: Mit dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung finden Sie Ihren Mediziner des Vertrauens.

1. Informieren: Wie bereitet man sich auf das Arztgespräch vor?

Auch wenn Behandlungen mit medizinischem Cannabis immer gefragter und immer weniger ein Tabu sind, wird der ein oder andere Arzt sicherlich nach den Beweggründen für Ihren Wunsch nach einer Behandlung mit medizinischem Cannabis fragen. Daher ist es hilfreich, wenn Sie sich vor dem Arztgespräch über das Thema informieren, Ihre Therapiewahl begründen können und sich bereits etwas mit der Cannabis-Therapie auseinander gesetzt haben. So merkt Ihr Arzt, dass Ihnen das Anliegen wichtig ist und Sie die Entscheidung fundiert und wohlüberlegt treffen. Ebenso ist es für Sie von Vorteil, sich mit Ihrer Wunschtherapie ausreichend auseinanderzusetzen. Immerhin geht es um Ihre Gesundheit und darum, eine für Sie gute Entscheidung zu treffen.

Überlegen Sie sich, welche Erkrankung Sie mithilfe von Cannabis behandeln möchten. Bedenken Sie dabei, dass es sich entweder um eine chronische oder eine schwere Erkrankung handeln muss. Nur so wird Ihre Krankenkasse bereit sein, eine Kostenübernahme in Erwägung zu ziehen und dieser bei Erfüllung der Voraussetzungen zuzustimmen. Sie können bei manchen Ärzten jedoch auch als Selbstzahler für die Therapie aufkommen. In diesem Fall brauchen Sie sich nicht vor der Krankenkasse zu rechtfertigen. Nichtsdestotrotz sollten Sie sich vor dem Gespräch darüber im Klaren sein, was Sie mit der Cannabis-Therapie erreichen oder welche Beschwerden Sie lindern möchten.

Recherchieren Sie, was seriöse Quellen und Studien über die Behandlung Ihrer Erkrankung mit Cannabis sagen. Seriöse Quellen sind beispielsweise Artikel aus medizinischen Fachmagazinen, Studienauswertungen von Ärzten oder Expertenaussagen von Medizinern und Forschern. Sie können sich auch einen Ordner mit allen wichtigen Eckpunkten und Ihren Gründen für den Wunsch nach einer Behandlung mit medizinischem Cannabis anfertigen und mit zum Erstgespräch nehmen. Ihr Arzt hat dann direkt einen umfangreichen Einblick in Ihre Beweggründe und darüber, inwiefern Sie bereits mit der Thematik vertraut sind.

Tipp: Achten Sie darauf, trotz Hintergrundwissens nicht belehrend Ihrem Arzt gegenüber aufzutreten. Geben Sie ihm nicht versehentlich das Gefühl, Sie müssten ihn und sein „veraltetes Wissen“ updaten und ihm Anweisungen geben. Das kann sonst dazu führen, dass Ihr Arzt sich bevormundet und vielleicht sogar in seiner Expertise angegriffen fühlt. Treten Sie belesen, aber nicht belehrend auf. So können Sie mit Ihrem Arzt eine Diskussion auf Augenhöhe führen. Das führt in der Regel zu einem angenehmen und offenen Dialog, von dem beide Seiten profitieren können.

2. Vorbereiten: Welche Unterlagen benötigt man für das Arztgespräch?

Besonders nach einem Arztwechsel kann es hilfreich sein, alle Belege über vergangene Behandlungen sowie alle Dokumente mit Diagnosen und Anamnesen in das Gespräch mit Ihrem neuen Arzt mitzunehmen. Suchen Sie alle Unterlagen heraus, die sich auf die von Ihnen mit Cannabis zu behandelnde Erkrankung beziehen.

Kennen Sie andere Patienten, die gegen dieselbe Erkrankung Cannabis von ihrem Arzt verabreicht bekommen und damit gute Erfolge erzielt haben? Vielleicht ist die Person so freundlich und schreibt Ihnen eine kurze Stellungnahme, die Ihre Begründung untermauern kann. Sie können selbstverständlich auch selbst von Beispielfällen in Ihrem Umfeld berichten und so Ihrem Arzt deutlich machen, weshalb Sie eine Cannabis-Therapie für eine lohnenswerte Option für sich halten. Ansonsten benötigen Sie lediglich Ihre Krankenkassenkarte und gegebenenfalls Ihren angefertigten und oben erwähnten Ordner, um mit Ihrem Arzt über eine Behandlung mit medizinischem Cannabis zu sprechen.

3. Das Gespräch: Welcher Arzt ist die erste Anlaufstelle?

Der eigene Hausarzt oder behandelnde Facharzt ist die ideale erste Anlaufstelle, um über eine mögliche Cannabis-Therapie zu sprechen. Warum? Weil er Ihre Erkrankung und Ihre Vorgeschichte am besten kennt. Er hat die meisten Informationen über Sie und Ihre Gesundheit und begleitet Sie im besten Fall schon über einen langen Zeitraum. Das macht ihn zu einem optimalen Ansprechpartner, wenn es um eine neue Behandlung für Sie geht. Ihr Arzt kann aufgrund seines umfangreichen Wissens über Sie und Ihren Krankheitsverlauf am besten abschätzen, ob eine Cannabis-Therapie für Sie infrage kommt und welches Medikament und welche Dosierung für Sie gegebenenfalls am geeignetsten ist.

Allerdings kann es auch sein, dass Ihr Haus- oder Facharzt einer Behandlung mit Cannabis nicht zustimmen kann oder will. Seien Sie in diesem Fall nicht verärgert. Die Gründe für diese Entscheidung können vielseitig sein. Eventuell hat Ihr Arzt schlichtweg zu wenig Erfahrung auf dem Gebiet und ist sich zu unsicher. Vielleicht hat er so einen großen Ansturm von Patienten, dass er die nötige Betreuung und die zeitaufwendige anonyme Begleiterhebung nicht gewährleisten kann. Manch ein Mediziner ist schlichtweg verunsichert, weil er die rechtlichen Aspekte hinter der Therapie mit medizinischem Cannabis nicht kennt und Angst hat, Fehler zu machen und sich eventuell sogar strafbar zu machen.

Ergibt sich im Gespräch mit Ihrem Haus- oder Facharzt, dass dieser Ihren Wunsch nach einer Cannabis-Therapie nicht unterstützen kann oder möchte? Dann können Sie sich nach einem Zweitarzt umsehen, der Ihren Behandlungswunsch unterstützt und bereit ist, Ihnen Cannabis zu verordnen.

4. Cannabis Arzt finden: Wie findet man einen Arzt, der Cannabis verschreibt?

Auch wenn Ihr Hausarzt eine Cannabis-Therapie ablehnt, kann und sollte er trotzdem mit ins Boot geholt werden. Er kann Ihren zukünftigen Cannabis Mediziner mit den nötigen Unterlagen für die Behandlung versorgen und umgekehrt von diesem über die Ergebnisse der Hanf-Therapie informiert werden. So ist Ihr Haus- oder Facharzt zwar nicht die ausführende Kraft hinter der Behandlung, kann Sie jedoch trotzdem weiterhin auf Ihrem Weg begleiten und unterstützen. Ist es auch für Sie nötig oder sinnvoll, Ihre gewünschte Cannabis-Therapie bei einem anderen Arzt durchzuführen? Dann können Sie sich an nahezu jeden Arzt wenden. In Deutschland dürfen rechtlich betrachtet nämlich fast alle Mediziner Cannabis verordnen – mit Ausnahme von Zahnärzten und Tierärzten. Geeignete Mediziner sind diejenigen, die tendenziell einer Cannabis-Therapie gegenüber offener sind. Das können folgende Ärzte sein:

Auf unserem Portal können Sie gezielt nach Ärzten suchen, die eine Cannabis-Therapie unterstützen. Zudem können Sie unsere telemedizinische Online-Sprechstunde nutzen, um Kontakt zu einem Cannabis Arzt aufzunehmen und mit diesem über Ihren Wunsch bezüglich einer Therapie mit medizinischem Cannabis zu sprechen. Für welche Variante Sie sich auch entscheiden – Sie ersparen sich so die Odyssee einer langen Suche nach einem passenden Cannabis Mediziner und können schneller und effizienter an Ihr Ziel kommen: die Cannabis-Therapie.

5. Tipps: Was kann sonst noch bei der Suche nach einem geeigneten Arzt helfen?

Haben Sie über unser Portal keinen Cannabis Arzt in Ihrer Nähe gefunden und möchten die Online-Sprechstunde nicht nutzen, weil Ihnen ein persönlicher Termin lieber ist? Selbsthilfegruppen für Cannabispatienten und Gruppen in sozialen Netzwerken könnten weiterhelfen. Eventuell finden Sie hier andere Betroffene, die Ihnen aus eigener Erfahrung einen passenden Mediziner in Ihrer Nähe empfehlen können.

Weitere Anlaufstellen wären die Kassenärztliche Vereinigung, die VDK und Apotheken. Es besteht die Chance, dass Ihnen dort jemand einen für eine Cannabis-Therapie offenen Arzt nennen kann. In manchen Fällen kann Ihnen auch die Krankenkasse oder die Ärztekammer geeignete Ärzte nennen, die eine Cannabis-Therapie unterstützen. Gesundheitsbehörden haben eventuell ebenfalls hilfreiche Tipps für Sie.

Eine weitere Option sind Foren zum Thema medizinisches Cannabis. In diesen tauschen sich Patienten aus, die Ihnen mit etwas Glück bei Ihrer Suche nach einem Arzt helfen können. Ein Beispiel hierfür wäre das Forum des Deutschen Hanfverbands, kurz DHV. Auch gibt es den Bund Deutscher Cannabis-Patienten e.V., der ebenfalls ein Forum zum Austausch mit anderen Patienten und Interessierten anbietet.

6. Der passende Ansprechpartner: Was macht einen guten Cannabis Arzt aus?

Arzt ist nicht gleich Arzt – vor allem, wenn es um eine spezielle Behandlung wie eine Cannabis-Therapie geht. Daher ist es wichtig, dass Sie bei Ihrer Suche die Merkmale eines guten Cannabis Mediziners kennen. Da das für unerfahrene Patienten manchmal schwierig zu beurteilen ist, haben wir hier einige wichtige Kriterien für Sie zusammengestellt. Diese Punkte zeichnen einen guten Cannabis Mediziner aus: Wie bei jeder Behandlung ist vor allem ein Kriterium für den Therapieerfolg wichtig: die Erfahrung. Umso mehr Erfahrung ein Arzt bezüglich einer Therapie mit Cannabis hat, umso fundierter und professioneller kann er Sie behandeln. Am besten sollte er mehrere Jahre Erfahrung auf dem Gebiet haben und/oder Fortbildungen und Schulungen zum Thema absolviert haben. Je besser sich Ihr Arzt mit Cannabis-Behandlungen auskennt, desto besser kann er die Therapie auf Sie und Ihre Erkrankung abstimmen. Das macht die Behandlung sicherer, erfolgversprechender und angenehmer. Angenehmer deshalb, weil ein erfahrener Arzt weiß, wie er Nebenwirkungen minimieren und Erfolge schneller und nachhaltiger erzielen kann. Beispielsweise kennt er den Unterschied zwischen den einzelnen Sorten und deren Wirkung, kann die passende Darreichungsform empfehlen und kennt sich mit der Dosierung aus. Auch ist er mit potenziellen Nebenwirkungen vertraut und kann bei unerwünschten Effekten oder in Notfällen rasch und gezielt helfen, ohne vorab Rücksprache mit einem erfahrenen Mediziner halten zu müssen. Ein weiteres Kriterium für einen guten Arzt ist, dass er sich Zeit nimmt. Er fertigt Sie nicht schnell ab, sondern setzt sich bei Bedarf auch mal länger mit Ihnen zusammen. Wenn Sie Fragen haben, beantwortet er diese gerne und ausführlich. Bedenken und Sorgen nimmt er ernst, im Notfall ist er immer für Sie da. Fachbegriffe übersetzt er Ihnen in eine für Sie leicht verständliche Sprache. Die Beratung und Aufklärung eines guten Arztes sind professionell und umfangreich. Das bemerken Sie bereits während des Vorgesprächs. In diesem klärt er Sie über Ihre Möglichkeiten, eventuelle Nebenwirkungen und den Verlauf der Therapie auf. Seine Untersuchungen sind sehr genau und er gibt sich nur mit einer eindeutigen Diagnose zufrieden. Kurz gesagt gibt ein guter Arzt Ihnen das Gefühl, rundum gut betreut zu werden. Er erarbeitet gemeinsam mit Ihnen einen Therapieplan und gewährt Ihnen Mitspracherecht, zumindest in einem medizinisch sinnvollen und rechtlich möglichen Rahmen. Ihre Gesundheit ist seine oberste Priorität. Genauso wichtig ist bei der Arztwahl das subjektive Empfinden. Das bedeutet, der Arzt sollte zu Ihnen passen. Sie sollten ihm vertrauen und sich bei ihm und mit seiner Arbeitsweise wohlfühlen. Er ist empathisch und Ihnen und Ihren Anliegen wohlgesonnen. Ihre Erkrankung und Beschwerden nimmt er ernst und tut sein Bestes, um Ihnen schnell und so gut er kann zu helfen. Aufmerksames Zuhören zeichnet einen guten Arzt ebenso aus. Ist Ihr Arzt ein Arzt mit Kassenzulassung, unterstützt er Sie tatkräftig bei der Antragstellung bezüglich einer Kostenübernahme bei Ihrer Krankenkasse.

7. No-Gos: Woran erkennt man einen ungeeigneten Arzt?

Leider gibt es auch unter den Ärzten schwarze Schafe, die eine Cannabis-Behandlung anbieten – so, wie in jeder Branche. Da es besonders bei schweren Erkrankungen und bei einer Cannabis-Therapie auf einen guten Arzt und eine gute Behandlung ankommt, haben wir hier einige No-Gos für Sie. An diesen Zeichen erkennen Sie, dass der Arzt aus fachlichen oder menschlichen Gründen nicht der richtige für Sie ist: Nimmt der Arzt Sie und Ihre Erkrankung nicht ernst oder spielt Ihre Beschwerden herunter? Dann sollten Sie sich schleunigst nach einem anderen Mediziner umsehen. Schmerzen und Leid sind subjektiv und keiner hat das Recht, Ihnen Ihr Leid abzusprechen. Sie verdienen einen Arzt, der auf Ihrer Seite ist und Ihre Beschwerden und Anliegen sieht und hört. Es steht Ihnen zu, respektvoll und auf Augenhöhe behandelt zu werden. Ist dies nicht der Fall, verdient der Arzt Ihr Vertrauen nicht. Offenheit gegenüber einer Cannabis-Therapie ist schon mal gut, leider jedoch nicht alles. Hat der Arzt keinerlei Erfahrung mit dieser Behandlungsform und es fehlt ihm sogar an Fachwissen, so sollten Sie sich lieber einen erfahrenen Mediziner suchen. Immerhin ist eine Cannabis-Therapie komplex und erfordert Expertise. Außerdem geht es um Ihre Gesundheit. Ein Profi ist da nicht nur ratsam, sondern auch wichtig und Ihr gutes Recht. Entpuppt sich der Arzt im Gespräch als uninformiert und Sie müssen ihn vielleicht sogar über das Thema aufklären? Dann suchen Sie lieber nach einer anderen Praxis mit erfahrenen Spezialisten. Der Arzt sollte das Fachwissen mitbringen, nicht der Patient – auch wenn es natürlich gut ist, wenn Sie bereits Fachwissen zum Thema besitzen. Haben Sie einen Arzt gefunden, müssen bei ihm jedoch ewig auf einen Termin warten? Das sollte nicht sein. Gerade Cannabispatienten sind meist Patienten mit schweren Erkrankungen, die schnell Hilfe benötigen. Ist der Terminkalender des Arztes bereits extrem voll, so wenden Sie sich besser an einen Arzt mit mehr Kapazitäten. Wenn Ihr Arzt Sie bei Nebenwirkungen oder sogar in einem Notfall am Seil herunter und sich Ihnen selbst überlässt, ist das ein riesiges No-Go. Auch das Herunterspielen von Bedenken und Sorgen darf nicht sein. Ist Ihr Arzt zwar gut und hat viel Fachwissen, hört Ihnen jedoch bei einem Termin nicht aufmerksam zu und ist abgelenkt? Das ist kein gutes Zeichen. Ein guter Arzt schenkt Ihnen seine volle Aufmerksamkeit. Tut Ihr Arzt das nicht, spricht das nicht für ihn. Auch bei einem stressigen Praxisalltag verdienen Sie einen respektvollen und aufmerksamen Umgang. Das wohl größte rote Tuch ist der Vertrauensbruch. Hält sich ein Arzt nicht an den Datenschutz, tratscht vor Praxisbesuchern über Patienten oder überschreitet Ihre Grenzen? In diesem Fall sollten Sie das Weite suchen, denn unprofessionelles Verhalten geht gar nicht. Auch autoritär bevormunden sollte Ihr Arzt Sie nicht – selbst wenn er als Mediziner der Fachmann ist und das letzte Wort hat. Trotzdem sollte er Ihnen ein gewisses Mitspracherecht einräumen und sich nicht über Sie stellen, sondern Seite an Seite mit Ihnen zusammenarbeiten.

Fazit: Wie findet man einen geeigneten Cannabis Arzt und was muss man bei der Suche beachten?

Behandlungen mit medizinischem Cannabis werden immer gängiger und rücken mehr in die Mitte von Medizin und Gesellschaft. Trotzdem kann oder will nicht jeder Arzt eine entsprechende Therapie durchführen, selbst wenn er rechtlich dazu in der Lage wäre. Der erste Weg sollte der Schritt zum behandelnden Haus- oder Facharzt sein. Kommen Sie hier Ihrem Wunsch nach einer Behandlung mit medizinischem Cannabis nicht näher, stehen Ihnen deutschlandweit viele offene und erfahrene Mediziner mit Spezialisierung auf Cannabis-Therapien zur Verfügung. Gerade für Laien oder noch unerfahrene Patienten kann die Suche zur Herausforderung werden. Wir helfen Ihnen mit unserem Portal bei der Arztsuche und geben Ihnen mit den oben genannten Tipps und Erkennungsmerkmalen von guten und schlechten Ärzten einen Leitfaden an die Hand, der Ihnen die Suche erleichtert. Zusätzlich kann es helfen, die Bewertungen und Webseiten von den Ärzten anzusehen und sich so einen ersten Eindruck von der Praxis zu verschaffen. Sollten Sie bereits das Erstgespräch hinter sich oder sogar schon mit der Behandlung begonnen haben und fühlen sich nicht mehr wohl in der Praxis? Dann haben Sie jederzeit das Recht, den Arzt zu wechseln. Ihre Gesundheit ist Ihr höchstes Gut und Sie sollten deshalb diesbezüglich keine Kompromisse eingehen. Ihrem Arzt sollten Sie absolut vertrauen und sich bei ihm gut aufgehoben fühlen. Gespräche oder Foren-Chats mit anderen Cannabispatienten und unser Portal und Blog helfen Ihnen, sich weiter zu informieren und sich so ein noch umfangreicheres Bild über die Cannabis-Therapie und gute Cannabis Ärzte zu machen.
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